Fondsprofil

ISIN DE000A2QAYB8
WKN A2QAYB
Auflagedatum
Gesamtfondsvermögen 36,0 Mio. EUR
Anteilklassenwährung EUR
Aktueller Ausgabepreis 108,86 EUR (13.03.2026)
Aktueller Rücknahmepreis 105,69 EUR (13.03.2026)
Jahreshoch (Rücknahmepreis) 109,36 EUR (02.03.2026)
Jahrestief (Rücknahmepreis) 105,69 EUR (13.03.2026)
Wertentwicklung laufendes Jahr -0,37 % (13.03.2026)
ø Wertentwicklung
p.a. seit Auflegung
3,47 % (13.03.2026)
Ausgabeaufschlag 3,00 %
Rücknahmeabschlag 0,00 %
Geschäftsjahresende 31. Dez.
Ertragsverwendung ausschüttend
TER (= laufende Kosten) 1,60 % p.a.
Verwaltungsvergütung   davon 1,50 % p.a.
Verwahrstellenvergütung   davon 0,03 % p.a.
VL-fähig nein
Sparplan ja (min. 0,00 EUR)
Einzelanlage ja (min. 0,00 EUR)
Konformität ja
Vertriebszulassung DE

Kennzahlen

Investitionsgrad 92,7 %
LiquidityRatio 0,950654
VaR 1,8 %
Dauer des Verlustes in Tagen 232
Sharpe Ratio 0,48
Volatilität 4,97 %
Max Drawdown -6 %
Drawdown -2,91 %
Anzahl negativer Monate 13
Anzahl positiver Monate 23
Anteil positiver Monate 63,89 %
Schlechtester Monat -2,02 %
Bester Monat 3,17 %

Kommentar

Foto des/der Fondsmanager(s) Corvus Advisory GmbH

Corvus Advisory GmbH

Der Februar war von einer insgesamt freundlichen Marktstimmung geprägt, auch wenn geopolitische Risiken, die Diskussion über die Ertragskraft von KI-Investitionen und eine sektorale Rotation das Bild differenzierten.
Im Februar entwickelten sich die Kapitalmärkte insgesamt solide. Besonders europäische Aktien, darunter Deutschland, sowie weite Teile Asiens legten zu. In Japan markierte der Leitindex sogar ein neues Rekordniveau. Auch die US-Börsen schlossen im Plus, wenngleich weniger dynamisch als Europa und Asien. Gleichzeitig setzte sich innerhalb der Aktienmärkte eine Umschichtung fort: Große US-Technologiewerte verloren an relativer Stärke, während substanzorientierte Segmente, Small Caps und Immobilienwerte stärker gefragt waren.
Makroökonomisch blieb das Umfeld robust. Vor allem die US-Wirtschaft zeigte sich widerstandsfähig, getragen von stabiler Binnennachfrage und Investitionen in technologische Infrastruktur sowie künstliche Intelligenz. Zugleich signalisierten Umfragen ein anhaltendes globales Wachstum. Entlastend wirkte, dass der Inflationsdruck in mehreren großen Volkswirtschaften nachließ. Die Fed verharrte jedoch in einer vorsichtigen Haltung, da sie eine zu frühe geldpolitische Lockerung vermeiden will.
An den Rentenmärkten führte die Kombination aus rückläufigen Renditen und anhaltender Unsicherheit zu einer positiven Monatsperformance. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten zum Monatsende bei 3,94%, zehnjährige Bundesanleihen bei 2,64%. Auch Investment-Grade-Anleihen entwickelten sich freundlich, während sich das Bild im High-Yield-Segment gemischter darstellte.
Auf Sektorebene profitierten insbesondere Grundstoffe, Energie und Versorger. Dagegen gerieten Software- und Teile des Finanzsektors unter Druck, da Anleger die Nachhaltigkeit bestimmter Wachstums- und Margenerwartungen vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz kritischer beurteilten. Gegen Monatsende nahm die Volatilität infolge der Eskalation im Nahen Osten zu. Die Auswirkungen des Angriffs auf den Iran am 28. Februar sind am Kapitalmarkt noch nicht vollständig sichtbar. Gold legte vor diesem Hintergrund deutlich zu. Nach dem kurzen Abverkauf Ende Januar notierte das Edelmetall im Monatsverlauf wieder deutlich über 5000 USD je Feinunze. 28.02.2026