HANSAzins

Rentenfonds mit Euro-Kurzläufern

Stand: 03.02.2026

Fondsprofil

ISIN DE0008479098
WKN 847909
Auflagedatum
Gesamtfondsvermögen 67,1 Mio. EUR
Anteilklassenwährung EUR
Aktueller Ausgabepreis 25,128 EUR (03.02.2026)
Aktueller Rücknahmepreis 24,879 EUR (03.02.2026)
Jahreshoch (Rücknahmepreis) 24,886 EUR (02.02.2026)
Jahrestief (Rücknahmepreis) 24,714 EUR (05.01.2026)
Wertentwicklung laufendes Jahr 0,67 % (03.02.2026)
ø Wertentwicklung
p.a. seit Auflegung
3,25 % (03.02.2026)
Ausgabeaufschlag 1,00 %
Rücknahmeabschlag 0,00 %
Geschäftsjahresende 31. Dez.
Ertragsverwendung ausschüttend
TER (= laufende Kosten) 0,69 % p.a.
Verwaltungsvergütung   davon 0,60 % p.a.
Verwahrstellenvergütung   davon 0,05 % p.a.
VL-fähig nein
Sparplan ja (min. 0,00 EUR)
Einzelanlage ja (min. 0,00 EUR)
Konformität ja
Vertriebszulassung DE

Kennzahlen

Investitionsgrad 98,59 %
LiquidityRatio 1
VaR 0,61 %
Dauer des Verlustes in Tagen 87
Sharpe Ratio 1,37
Volatilität 1,21 %
Max Drawdown -0,96 %
Drawdown -0,03 %
Anzahl negativer Monate 3
Anzahl positiver Monate 33
Anteil positiver Monate 91,67 %
Schlechtester Monat -0,31 %
Bester Monat 1,36 %

Kommentar

Foto des/der Fondsmanager(s) Finn-Ole Paulsen & Patrick Schmidt, verantwortlich seit 01.01.2024

Finn-Ole Paulsen & Patrick Schmidt, verantwortlich seit 01.01.2024

In Europa stiegen die Marktzinsen für Staatsanleihen zum Jahresende deutlich an, obwohl die Leitzinsen der EZB weiterhin auf einem stabilen Niveau gehalten wurden. Der Anstieg der Marktzinsen setzte nach den Aussagen der EZB-Direktorin Isabel Schnabel ein, dass eine Erhöhung als nächster Zinsschritt wahrscheinlicher sei als eine Senkung. Zusätzlich bestärkten leicht verbesserte Konjunkturdaten sowie die Erwartungen an das deutsche Fiskalpaket und den umfangreichen Finanzierungsbedarf im kommenden Jahr die Abwertung europäischer Staatsanleihen. Auch Unternehmensanleihen konnten sich dieser Kursabwertung nicht entziehen, währenddessen ein Großteil der risikobehafteten Wertpapiere wie Aktien und Hochzinsanleihen profitierte.
In den USA senkte die Fed, wie vom Markt erwartet, die Leitzinsen um 0,25 %. Zusätzlich wurde ein Anleihenkaufprogramm für kurzlaufende US-Staatsanleihen im Umfang von 45 Mrd. USD pro Monat begonnen. Dieses soll den Geldmarkt durch die Zufuhr von Zentralbankreserven (Liquidität für Banken) stützen.
Ein entscheidendes Thema für das Jahr 2026 wird auch die Nachfolge von Jerome Powell für den Vorsitz der Federal Reserve sein. Der Nachfolger (vermutlich Kevin Warsh oder Kevin Hassett) wird die Ausrichtung der Federal Reserve in den kommenden Jahren maßgeblich prägen, auch wenn für geldpolitische Entscheidungen weiterhin eine Mehrheit der stimmberechtigten Fed-Gouverneure erforderlich ist.

Im Dezember stiegen die Zinsen der 5-jährigen deutschen Staatsanleihen von 2,28 % auf 2,45 % und die der 2-jährigen Anleihen von 2,03 % auf 2,12 %. Die Risikoprämien von Unternehmens- und Hochzinsanleihen verharren weiterhin auf einem historisch niedrigen Niveau.

Der HANSAzins ist hauptsächlich in kurzlaufenden Unternehmensanleihen und Bankschuldverschreibungen sowie in Anleihen staatsnaher Emittenten und in Pfandbriefen investiert. Das Sondervermögen hält zudem einen geringen Anteil an Unternehmensanleihen mit niedrigerer Bonität.
Die durchschnittliche Rendite (Yield to Worst) belief sich zum Monatsende auf 3,49 %, bei einem durchschnittlichen Rating des Fondsvermögens von BBB+. Die modifizierte Duration des Portfolios betrug 3,0. Trotz des Zinsanstiegs konnte der HANSAzins im Dezember eine Wertentwicklung von 0,21 % erzielen. Somit schloss der Fonds das Jahr 2025 mit einer Gesamtrendite von 4,44 % ab und konnte in jedem Monat des Jahres eine positive Wertentwicklung erzielen.

31.12.2025

Chancen

  • Der HANSAzins konzentriert sich auf in Euro lautende verzinsliche Wertpapiere und schließt dadurch Währungsrisiken aus.
  • Die kurzen Laufzeiten der verzinslichen Wertpapiere begrenzen bei Zinsanstiegen vorübergehende Kursrückgänge.
  • Aufgrund des niedrigen Ausgabeaufschlages von 1 % eignet sich der HANSAzins bereits für kürzere Anlagehorizonte.

Risiken

  • Zinsanstiege können zu vorübergehenden Kursrückgängen bei verzinslichen Wertpapieren führen.
  • Verzinsliche Wertpapiere bieten grundsätzlich keinen Schutz gegen Inflationsrisiken.
  • Die Konzentration des Fonds auf sein spezifisches Anlagesegment verhindert eine Streuung über verschiedene Assetklassen und damit eine weitere Risikoreduzierung.
  • Es besteht das Risiko von Bonitätsverschlechterungen oder Ausfall eines Emittenten (Emittentenrisiko).
  • Informationen zu weiteren Risiken können dem Basisinformationsblatt und dem VKP entnommen werden.
  • Insbesondere weist der Fonds aufgrund seiner Zusammensetzung und des möglichen Einsatzes von Derivaten erhöhte Schwankungen des Anteilpreises auf.