HANSAdefensive
Rentenfonds mit Stabilitätsanspruch
Stand: 19.02.2026
Fondsprofil
| ISIN | DE0009766212 |
|---|---|
| WKN | 976621 |
| Auflagedatum | |
| Gesamtfondsvermögen | 54,9 Mio. EUR |
| Anteilklassenwährung | EUR |
| Aktueller Ausgabepreis | 50,948 EUR (20.02.2026) |
| Aktueller Rücknahmepreis | 50,695 EUR (20.02.2026) |
| Jahreshoch (Rücknahmepreis) | 50,695 EUR (20.02.2026) |
| Jahrestief (Rücknahmepreis) | 50,480 EUR (02.01.2026) |
| Wertentwicklung laufendes Jahr | 0,46 % (20.02.2026) |
| ø Wertentwicklung
p.a. seit Auflegung |
1,84 % (20.02.2026) |
| Ausgabeaufschlag | 0,50 % |
| Rücknahmeabschlag | 0,00 % |
| Geschäftsjahresende | 31. Dez. |
| Ertragsverwendung | ausschüttend |
| TER (= laufende Kosten) | 0,41 % p.a. |
| Verwaltungsvergütung | davon 0,30 % p.a. |
| Verwahrstellenvergütung | davon 0,05 % p.a. |
| VL-fähig | nein |
| Sparplan | ja (min. 0,00 EUR) |
| Einzelanlage | ja (min. 0,00 EUR) |
| Konformität | ja |
| Vertriebszulassung | DE |
Kennzahlen
| LiquidityRatio | 1 |
|---|---|
| VaR | 0,16 % |
| Investitionsgrad | 99,06 % |
| Dauer des Verlustes in Tagen | 33 |
| Sharpe Ratio | 2,89 |
| Volatilität | 0,29 % |
| Drawdown | -00 % |
| Max Drawdown | -0,17 % |
| Anzahl negativer Monate | 1 |
| Anzahl positiver Monate | 35 |
| Anteil positiver Monate | 97,22 % |
| Schlechtester Monat | -0,03 % |
| Bester Monat | 0,55 % |
Kommentar
Finn-Ole Paulsen & Patrick Schmidt, verantwortlich seit 01.01.2024
Der Januar war vor allem von großem Risikoappetit an den meisten Finanzmärkten getrieben. Die Marktteilnehmer blickten zuversichtlich auf das Wirtschaftswachstum in den USA und Europa. Zudem sorgten frische Investitionsbudgets von institutionellen Investoren für das neue Jahr für zusätzlichen Anlagedruck.
Am letzten Handelstag im Januar nominierte US-Präsident Trump den Nachfolger für den Vorsitz der Fed. Kevin Warsh wird ab Mai die US-amerikanische Zentralbank leiten. Er bevorzugt ein niedrigeres Zinsniveau und verweist auf die Schwäche des Arbeitsmarktes sowie auf Produktivitätsschübe durch künstliche Intelligenz. Nichtsdestotrotz gilt er als restriktiver in der geplanten Geldpolitik als die anderen Kandidaten, da er in der Vergangenheit die expansiven Anleihenkaufprogramme der Zentralbanken kritisierte. Insbesondere Aktien und Edelmetalle litten nach der Nominierung, und der US-Dollar wertete auf. Dagegen blieb der Anleihenmarkt in den USA und Europa ruhig.
Ob Verkäufe von Anleihen aus dem Bestand der Fed tatsächlich schon 2026 stattfinden, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Kevin Warsh müsste zunächst die Mehrheit der stimmberechtigten Fed-Mitglieder überzeugen. Außerdem riskiert er, die US-Regierung gegen sich aufzubringen oder den Geldmarkt zu destabilisieren. Erst im Dezember musste hier die Fed mit einem neuen Anleihenkauf-Programm eingreifen.
Durch seine (auch familiäre) Nähe zu US-Präsident Trump und seinem Umfeld, wie US-Finanzminister Scott Bessent, ist eine enge Zusammenarbeit mit der US-Regierung wahrscheinlich.
Die Rendite der 2-jährigen deutschen Staatsanleihen fielen im Januar leicht von 2,12 %. auf 2,09 %. Europäische Geldmarktzinsen haben sich aufgrund der aktuellen abwartenden Geldpolitik der EZB seit Juni nahe der 2,00% eingependelt. Die Euro-Short-Term-Rate stieg leicht leicht von 1,921 % auf 1,926 %, der 3-Monats-Euribor von 2,026 % auf 2,031 %. Risikoprämien von Unternehmensanleihen sind weiterhin auf einem historisch niedrigen Niveau.
Das Portfolio setzt sich im Wesentlichen aus variabel verzinslichen Anleihen zusammen, ergänzt um ausgesuchte kurzlaufende festverzinsliche Anleihen. Die Verzinsung des Fondsvermögens (Yield to Worst) belief sich zum Monatsultimo auf 2,65 %, das durchschnittliche Rating war A-. Die modifizierte Duration des HANSAdefensive betrug 0,59 und die durchschnittliche Restlaufzeit der gehaltenen Anleihen rund 23 Monate.
Der HANSAdefensive erzielte im vergangenen Monat eine Wertentwicklung von +0,31 % bei gewohnt niedriger Volatilität von 0,11 %.
31.01.2026
Chancen
- Die Konzentration auf in Euro lautende Geldmarktinstrumente und verzinsliche Wertpapiere schließt Währungsrisiken aus.
- Die relativ kurzen Zinsbindungsfristen begrenzen bei Zinsanstiegen vorübergehende Kursrückgänge und ermöglichen eine zügige Anpassung an das erhöhte Zinsniveau.
- Aufgrund des niedrigen Ausgabeaufschlages von 0,5 % eignet sich der Fonds insbesondere für kürzere Anlagehorizonte.
Risiken
- Geldmarktinstrumente bzw. verzinsliche Wertpapiere bieten grundsätzlich keinen Schutz gegen Inflationsrisiken.
- Die Konzentration des Fonds auf sein spezifisches Anlagesegment verhindert eine Streuung über verschiedene Assetklassen und damit eine weitere Risikoreduzierung.
- Zinsrückgänge können zu sinkenden Zinsen der im Fonds befindlichen verzinslichen Wertpapiere führen.
- Es besteht das Risiko von Bonitätsverschlechterungen oder Ausfall eines Emittenten (Emittentenrisiko).
- Informationen zu weiteren Risiken können dem Basisinformationsblatt und dem VKP entnommen werden.
- Insbesondere weist der Fonds aufgrund seiner Zusammensetzung und des möglichen Einsatzes von Derivaten erhöhte Schwankungen des Anteilpreises auf.