Fondsprofil

ISIN LU1287772450
WKN A14ZX7
Auflagedatum
Gesamtfondsvermögen 41,6 Mio. EUR
Fondswährung EUR
Aktueller Ausgabepreis 56,00 EUR (22.02.2024)
Aktueller Rücknahmepreis 53,33 EUR (22.02.2024)
Jahreshoch (Rücknahmepreis) 54,15 EUR (05.01.2024)
Jahrestief (Rücknahmepreis) 53,22 EUR (21.02.2024)
Wertentwicklung laufendes Jahr -1,11 % (22.02.2024)
ø Wertentwicklung
p.a. seit Auflegung
1,02 % (22.02.2024)
Ausgabeaufschlag 5,00 %
Rücknahmeabschlag 0,00 %
Geschäftsjahresende 30. Juni
Ertragsverwendung ausschüttend
TER (= laufende Kosten) 1,12 % p.a.
Verwaltungsvergütung   davon 0,80 % p.a.
Verwahrstellenvergütung   davon 0,04 % p.a.
VL-fähig nein
Sparplan nein
Einzelanlage ja (min. 10.000.000,00 EUR)
Konformität ja
Vertriebszulassung DE , FR , LU , AT

Kennzahlen

Dauer des Verlustes in Tagen 912
Sharpe Ratio -0,94
Volatilität 3,75 %
Max Drawdown -9,93 %
Anzahl negativer Monate 17
Anzahl positiver Monate 19
Anteil positiver Monate 52,78 %
Schlechtester Monat -2,23 %
Bester Monat 1,6 %

Kommentar

Dirk Sammüller

Dirk Sammüller

Im Januar gab es bereits viel Bewegung am Markt für Übernahmen und Fusionen. So kündigte Kontron an, mit der Katek AG künftig gemeinsam wachsen zu wollen und bietet dem Streubesitz 15 EUR je Aktie. Für Kontron, um den umtriebigen CEO Niederhauser, bietet die Übernahme eine attraktive Möglichkeit der Diversifikation und Wachstumschancen in Zukunftssegmenten. Aus Sicht der Katek-Aktionäre und mit dem Blick auf das von Analysten veranschlagte Umsatz- und Gewinnpotenzial für 2024 fortfolgend, dürfte der Eindruck entstehen, vermutlich um die Früchte ihres Durchhaltens des seit dem IPO dahindarbenden Katek-Engagements gebracht worden zu sein. Bei Telefonica Deutschland landete die Bieterin und Muttergesellschaft Telefonica mit ihrer Übernahmeofferte von 2,35 EUR knapp unterhalb der Schwelle von 95 %. Ein Squeeze Out dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Die Beteiligungsgesellschaft MBB SE kündigte an, zehn Prozent ihrer eigenen Aktien zu 96 EUR je Aktie zurückkaufen zu wollen. Angesichts der fundamentalen Trendwende bei den im Portfolio gehaltenen Unternehmen wie Aumann oder Friedrich Vorwerk ein opportunistischer Schritt. Beim Spruchverfahren VTG gab es erstinstanzlich eine Erhöhung von 88 EUR auf 102,37 EUR zuzüglich Verzugszinsen. Die seit Januar auf nunmehr 8,62 % angewachsene Verzinsung von Abfindungsbeträgen ist mehr als ein Trostpflaster und hebt die VTG-Abfindung jährlich um 1,20 EUR an.

31.01.2024

Chancen

Investoren können vom mittel- bis langfristigen Kapitalwachstum jenseits der klassischen Renten- und Aktienstrategien profitieren. Der Fonds bietet durch seine Titelselektion einen attraktiven und ausgewogenen Zugang zu Unternehmen in Spezialsituationen und deren Wertentwicklung. Investoren können vom Informationsvorsprung, der aus einem geringeren Analysten- Coverage und von den Gelegenheiten, die sich bei einzelnen Aktien aufgrund fundamentaler Ereignisse ergeben, profitieren. Die Philosophie des Fonds besteht darin, ein Portfolio zu konstruieren, für das nicht die Marktkapitalisierung, und somit die Vergangenheit eines Unternehmens, das entscheidende Auswahl- und Gewichtungskriterium ist, sondern durch einen eigenen Analyse- Ansatz, Unternehmen in Spezialsituationen zu selektieren und zu gewichten. Diese Spezialsituationen können u.a. Unternehmen in einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, Unternehmen die in einer Übernahmesituation stehen oder Unternehmen, die sich durch strukturelle Maßnahmen verändern, sein. Der Investmentprozess optimiert die Titelauswahl und sorgt für permanente Risikokontrolle. Diese Ausrichtung bietet die Chance einer weitgehend unabhängigen Wertentwicklung vom allgemeinen Aktienmarkt.

Risiken

Der Fonds unterliegt den typischen Kursänderungsrisiken und dem Marktzyklus von Aktienmärkten. Der Fonds kann in Bezug auf Sektor-, Länder-, Währung- und Faktorallokation stark von seiner Benchmark abweichen. Hierdurch kann es zu einer Konzentration innerhalb einem genannten Segment kommen, die zu höheren Kursänderungsrisiken im Vergleich zur Benchmark führen kann. Der Fonds kann einen Teil des Vermögens in Titel mit geringerer Marktkapitalisierung anlegen, für die es schwieriger werden kann, diese kurzfristig zu veräußern. Durch die Konzentration des Anlagevermögens auf wenige Vermögensgegenstände ist der Fonds von diesen wenigen Vermögensgegenständen besonders abhängig. Derivatgeschäfte zu Absicherungszwecken verringern das Gesamtrisiko des Fonds, können jedoch die Renditechancen schmälern. Werden Geschäfte als Teil der Anlagestrategie mit Derivaten getätigt, kann sich das Verlustrisiko des Fonds zumindest zeitweise erhöhen. Der Fonds kann Opfer von Betrug, kriminellen Handlungen oder Fehlern von Mitarbeitern der Gesellschaft oder externer Dritter werden. Schließlich kann seine Verwaltung durch äußere Ereignisse wie Brände, Naturkatastrophen u. ä. negativ beeinflusst werden. Wenn Kontrahenten vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur teilweise nachkommen, können Verluste für den Fonds entstehen. Auch bei sorgfältiger Auswahl der Wertpapiere kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verluste durch Vermögensverfall von Ausstellern eintreten.

  • Informationen zu weiteren Risiken können dem Basisinformationsblatt und dem VKP entnommen werden.
  • Insbesondere weist der Fonds aufgrund seiner Zusammensetzung und des möglichen Einsatzes von Derivaten erhöhte Schwankungen des Anteilpreises auf.