Fondsprofil

ISIN LU1287772450
WKN A14ZX7
Auflagedatum
Gesamtfondsvermögen 74,4 Mio. EUR
Anteilklassenwährung EUR
Aktueller Ausgabepreis 60,75 EUR (12.02.2026)
Aktueller Rücknahmepreis 57,86 EUR (12.02.2026)
Jahreshoch (Rücknahmepreis) 57,86 EUR (12.02.2026)
Jahrestief (Rücknahmepreis) 57,10 EUR (05.01.2026)
Wertentwicklung laufendes Jahr n/a (12.02.2026)
ø Wertentwicklung
p.a. seit Auflegung
1,95 % (12.02.2026)
Ausgabeaufschlag 5,00 %
Rücknahmeabschlag 0,00 %
Geschäftsjahresende 30. Juni
Ertragsverwendung ausschüttend
TER (= laufende Kosten) 1,05 % p.a.
Verwaltungsvergütung   davon 0,80 % p.a.
Verwahrstellenvergütung   davon 0,04 % p.a.
VL-fähig nein
Sparplan nein
Einzelanlage ja (min. 10.000.000,00 EUR)
Konformität ja
Vertriebszulassung DE , LU , AT

Kennzahlen

LiquidityRatio 0,400494
VaR 1,9 %
Investitionsgrad 91,9 %
Dauer des Verlustes in Tagen 897
Sharpe Ratio -0,58
Volatilität 3,16 %
Drawdown -00 %
Max Drawdown -8,78 %
Anzahl negativer Monate 15
Anzahl positiver Monate 21
Anteil positiver Monate 58,33 %
Schlechtester Monat -2,21 %
Bester Monat 2,32 %

Kommentar

Foto des/der Fondsmanager(s) Dirk Sammüller

Dirk Sammüller

Das von Regulierung und Politik geprägte Marktumfeld zwingt Unternehmen aus ihrer Komfortzone. Infolgedessen ist zu erwarten, dass im Zuge einer anhaltenden Deglobalisierung und einer strukturellen Unterbewertung von Nebenwerten mit anziehender Corporate-Action-Aktivität zu rechnen ist. So schafft die italienische Regierung durch die Kombination aus steuerlichen Anreizen (PIR) und einer investorenfreundlicheren Gesetzgebung (TUF-Reform 2026) insbesondere für den italienischen Nebenwertemarkt gute Wachstumsaussichten. Die bis dato laufende Übernahmewelle der italienischen Banken könnte demzufolge noch größere Kreise ziehen. Pfeiffer Vacuum hat sich Ende 2025 operativ neu aufgestellt und bietet nun Komplettlösungen für Halbleiterfabriken an. Da die Halbleiterindustrie 2026 weltweit wieder massiv in neue Kapazitäten investiert, ist für das Geschäftsjahr 2026 mit einer deutlichen Erholung zu rechnen. Bei SNP Schneider-Neureither & Partner SE wurde das dritte Rekordjahr in Folge gemeldet. Der Konzernumsatz stieg um ca. 16 % auf rund 296 Mio. € (2024: 254,8 Mio. €), das operative Ergebnis (EBIT) kletterte um beeindruckende 64 % auf etwa 47 Mio. €. Beide Unternehmen zählen zu den Kernpositionen des Portfolios. Neu investiert wurde bei Klöckner nach Ankündigung eines Übernahmeangebots durch Worthington Steel sowie in die Squeeze-outs bei Covestro und Hamburger Hafen und Logistik.
31.01.2026

Chancen

Investoren können vom mittel- bis langfristigen Kapitalwachstum jenseits der klassischen Renten- und Aktienstrategien profitieren. Der Fonds bietet durch seine Titelselektion einen attraktiven und ausgewogenen Zugang zu Unternehmen in Spezialsituationen und deren Wertentwicklung. Investoren können vom Informationsvorsprung, der aus einem geringeren Analysten- Coverage und von den Gelegenheiten, die sich bei einzelnen Aktien aufgrund fundamentaler Ereignisse ergeben, profitieren. Die Philosophie des Fonds besteht darin, ein Portfolio zu konstruieren, für das nicht die Marktkapitalisierung, und somit die Vergangenheit eines Unternehmens, das entscheidende Auswahl- und Gewichtungskriterium ist, sondern durch einen eigenen Analyse- Ansatz, Unternehmen in Spezialsituationen zu selektieren und zu gewichten. Diese Spezialsituationen können u.a. Unternehmen in einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, Unternehmen die in einer Übernahmesituation stehen oder Unternehmen, die sich durch strukturelle Maßnahmen verändern, sein. Der Investmentprozess optimiert die Titelauswahl und sorgt für permanente Risikokontrolle. Diese Ausrichtung bietet die Chance einer weitgehend unabhängigen Wertentwicklung vom allgemeinen Aktienmarkt.

Risiken

Der Fonds unterliegt den typischen Kursänderungsrisiken und dem Marktzyklus von Aktienmärkten. Der Fonds kann in Bezug auf Sektor-, Länder-, Währung- und Faktorallokation stark von seiner Benchmark abweichen. Hierdurch kann es zu einer Konzentration innerhalb einem genannten Segment kommen, die zu höheren Kursänderungsrisiken im Vergleich zur Benchmark führen kann. Der Fonds kann einen Teil des Vermögens in Titel mit geringerer Marktkapitalisierung anlegen, für die es schwieriger werden kann, diese kurzfristig zu veräußern. Durch die Konzentration des Anlagevermögens auf wenige Vermögensgegenstände ist der Fonds von diesen wenigen Vermögensgegenständen besonders abhängig. Derivatgeschäfte zu Absicherungszwecken verringern das Gesamtrisiko des Fonds, können jedoch die Renditechancen schmälern. Werden Geschäfte als Teil der Anlagestrategie mit Derivaten getätigt, kann sich das Verlustrisiko des Fonds zumindest zeitweise erhöhen. Der Fonds kann Opfer von Betrug, kriminellen Handlungen oder Fehlern von Mitarbeitern der Gesellschaft oder externer Dritter werden. Schließlich kann seine Verwaltung durch äußere Ereignisse wie Brände, Naturkatastrophen u. ä. negativ beeinflusst werden. Wenn Kontrahenten vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur teilweise nachkommen, können Verluste für den Fonds entstehen. Auch bei sorgfältiger Auswahl der Wertpapiere kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verluste durch Vermögensverfall von Ausstellern eintreten.
  • Informationen zu weiteren Risiken können dem Basisinformationsblatt und dem VKP entnommen werden.
  • Insbesondere weist der Fonds aufgrund seiner Zusammensetzung und des möglichen Einsatzes von Derivaten erhöhte Schwankungen des Anteilpreises auf.